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Bootprozess mit Bootmanager in primärer Partition

Es gibt hierbei zwei Möglichkeiten:

Bootmanager-Partition ist permanent aktiv

Diese Variante ist auch in vorherigen Version von Boot-US vorhanden. Der Bootprozess verläuft zunächst wie der Standard-Bootprozess. Das BIOS lädt also den MBR, der wiederum nach der aktiven Partition sucht und den zugehörigen Bootsektor lädt.

Die aktive primäre Partition auf der ersten Festplatte ist jetzt jedoch die Partition, in die unser Bootmanager installiert wurde. Diese Partition muss permanent aktiv sein. Der erste Sektor dieser Partition enthält den ersten Teil (LOADR-US) des Bootmanagers. LOADR-US hat die Aufgabe --- ähnlich einem Bootsektor --- den Hauptteil des Bootmanagers (BMGR-US) nachzuladen und zu starten.

BMGR-US zeigt das Auswahlmenü des Bootmanagers mit allen konfigurierten Partitionen an und wartet darauf, dass der Benutzer eine der angezeigten Partitionen auswählt. Nach der Auswahl lädt BMGR-US dann den betreffenden Bootsektors dieser Partition von einer der lokalen Festplatten oder von der Diskette ein und startet wiederum den Code aus dem Bootsektor. Hierdurch wird die ausgewählte Partition gebootet.

Bootmanager-Partition ist nicht aktiv

Diese Variante ist erst seit Boot-US 3.0.0 vorhanden. Technisch entspricht der Bootprozess weitgehend dem Bootprozess mit Bootmanager in MBR. Das BIOS lädt also den MBR, der jetzt allerdings den ersten Teil des Bootmanagers (LOADR-US) enthält. Der Code aus dem MBR lädt direkt den ersten Sektor der Bootmanager-Partition, welcher wiederum dafür sorgt dass der komplette Bootmanager geladen wird. Der Inhalt der Bootmanager-Partition ist identisch in beiden Fällen. Lediglich der Code im MBR ist unterschiedlich. Im zweiten Fall findet keine Suche nach einer aktiven Partition statt, stattdessen wird direkt die Bootmanager-Partition geladen.