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Aufbau des Bootmanagers von Boot-US

Der Bootmanager von Boot-US ist kleines Assembler-Programm mit einer Gesamtgrösse von ca. 15 KB. Der komplette Code des Bootmanagers ist im Konfigurationsprogramm Boot-US enthalten. Er wird also nicht in einer separaten Datei ausgeliefert. Der Bootmanager wird mittels des Konfigurationsprogramms auf die Festplatte (oder Diskette) installiert und auch wieder entfernt.

Interner Aufbau:
Der Bootmanager besteht intern aus zwei Teilen, genannt LOADR-US und BMGR-US. LOADR-US ist der kleinere Teil des Bootmanagers. LOADR-US hat eine Grösse von nur ca. 200 Byte. Dieser Teil lässt sich somit vollständig in einem einzigen Sektor der Festplatte (512 Byte) unterbringen. LOADR-US hat die Aufgabe, den Hauptteil BMGR-US nachzuladen und zu starten. Obwohl der Bootmanager insgesamt mehrere Sektoren belegt, lässt er sich somit nur durch Laden eines einzigen Sektors (LOADR-US) starten. LOADR-US entspricht also in der Funktionalität einem Bootsektor (vergl. Standard-Bootprozess).

Der eigentliche Bootmanager ist in dem Hauptteil BMGR-US untergebracht. BMGR-US belegt ca. 30 Plattensektoren. BMGR-US zeigt ein Auswahl-Menü mit allen Partitionen an, die in den Bootmanager eingetragen wurden und wartet dann darauf, dass der Benutzer eine dieser Partitionen zum Booten auswählt. Nach der Auswahl wird der Bootsektor der gewählten Partitionen von der betreffenden Platte (oder Diskette) geladen und gestartet. Hierdurch wird diese Partition gebootet.

Plattengrösse bis 2048 GB:
Falls das BIOS den erweiterten INT 13h unterstützt, wird innerhalb von BMGR-US zum Einlesen der Bootsektoren der gewählten Partition das LBA-Format in Verbindung mit dem erw. INT 13h benutzt, sofern der Bootsektor jenseits der 8 GB-Grenze liegt. Damit gestattet der Bootmanager von Boot-US das problemlose Booten von allen Platten bis zu einer maximalen Grösse von 2048 GB. Bei älteren Rechnern fehlt im BIOS die Unterstützung für den erweiterten INT 13h. In diesen Fällen benutzt BMGR-US den gewöhnlichen INT 13h, und die Boot-Partition muss dann innerhalb der 8 GB Grenze liegen.

Moderne Betriebssysteme wie Windows (32-Bit und 64-Bit) und Linux lassen sich heutzutage auch in Partitionen oberhalb von 8 GB installieren. Der Bootmanager Boot-US kann diese (und andere) Betriebssysteme problemlos oberhalb von 8 GB booten (sofern das BIOS den erw. INT 13h unterstützt).

Hinweis:
Bei der Installation des Bootmanagers wurden alle benötigten Daten der konfigurierten Partitionen innerhalb von BMGR-US fest gespeichert. Insbesondere wurde dort die Plattennummer und die Position des Bootsektors für jede konfigurierte Partition eingetragen. Falls sich der Anfang einer dieser konfigurierten Partitionen ändert, z.B. wenn die Partition verschoben wird, findet der Bootmanager den Bootsektor dieser Partition nicht mehr. Die Installation des Bootmanagers muss dann wiederholt werden. Ebenso muss bei einer Änderung der Plattennummer (durch Einfügen/Entfernen einer Platte) die Installation des Bootmanagers in der Regel wiederholt werden.